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Aktivkohlefilter

Kohlearten:

A       Organische Gase und Lösungsmittel: Benzin (PAKs, Aromaten)

B       Anorganische Gase und Halogene: Chlor, Schwefelwasserstoff, Cyanide

E       Anorganische Dämpfe und saure Gase: Schwefeloxide, Salzsäure

K       Ammoniak: Kompostierung

Hg     Quecksilber: Renovierung Gasförderung

ABEK  Kombination kontaminierter Stäube

Die in unsere Einheit eingebauten Aktivkohlefilter sind gemäß EN 14387, für die Filterung von A, B, E & K Komponenten geeignet.

Standardmäßig wird dieses System ohne Kohlefilter geliefert. Mit welchen Aktivkohlefiltern die Schutzbelüftungsanlagen ausgestattet werden, ist sowohl von der Art und Konzentration des kontaminierten Staubs, als auch von den Bedingungen abhängig, unter denen die Einheit eingesetzt wird. Lassen Sie sich von einem Fachmann des jeweiligen Einsatzortes über den/die zu verwendenden Filtertyp(en) beraten.

Aktivkohle ist ein Adsorptionsmittel oder Adsorbens und ist der Sammelbegriff für Stoffe, deren innere Oberfläche im sogenannten Aktivierungsprozess vergrößert wird. Die chemische und physische Zusammensetzung von Aktivkohle kann stark variieren und damit variieren auch die adsorptiven Eigenschaften. Im Grunde ist Aktivkohle eine hochporöse Form von Kohlenstoff. Aufgrund der hohen Porenzahl hat Aktivkohle eine unvorstellbar große innere Oberfläche. Die Oberfläche kann, je nach Art, 700-1600 m2 pro Gramm Aktivkohle betragen.

Die Aktivkohleteilchen (Kohlenstoffatome) üben eine Anziehungskraft auf die gasförmigen und flüssigen Teilchen (Moleküle) aus, die die Aktivkohle umgeben oder durch sie hindurchfließen. Wird die Aktivkohle imprägniert, so erhält sie die Eigenschaft, giftige Stoffe zu neutralisieren. Die BMAir Systeme können mit den Originalfiltern mit standardmäßiger A-Kohle ausgestattet werden, oder mit den imprägnierten Kohletypen ABE, K, Hg und ABEK (gemäß EN 14387).

Da es Aktivkohle in vielen verschiedenen Arten und Qualitätsabstufungen gibt, sollte auf Imitationsfilter verzichtet werden. Oft verfügen diese Filter nicht über qualitativ hochwertige Aktivkohle. Eine Schutzbelüftungsanlage ist letzten Endes nichts anderes als eine PSA und sollte dementsprechend behandelt werden. Damit eine zuverlässig reinigende Wirkung gewährleistet ist, muss die Aktivkohle während eines bestimmten Mindestzeitraums dem zu filternden Stoff ausgesetzt werden. Die Mindestkontaktzeit beträgt 0,2 Sekunden und ist unter allen Umständen einzuhalten. In Abhängigkeit vom zu filternden Stoff, der vorhandenen Konzentration und dem zu erwartenden Filterungsgrad können die Kontaktzeiten auf über 2 Sekunden ansteigen. Einige Stoffe haben einen sehr niedrigen, kaum real messbaren gesetzlichen Grenzwert. In dem Fall ist beispielsweise bis 99,9 % zu filtern.

Ein Sicherheitsfaktor kann auch erwünscht sein, wenn die Umstände dies nicht erfordern. Für die Berechnung des Tragseils eines Aufzugs ist dies üblich. Hier ist die Situation im Prinzip nicht anders. Der gewünschte Schutzfaktor kann somit auch von Sanierung zu Sanierung unterschiedlich sein.

Folglich ist eine individuelle Justierung der Schutzbelüftungsanlage in diesem Fall erwünscht.

Haben Sie noch Fragen zu unseren Filtern, Filterpaketen oder deren Anschaffung? Wir beraten Sie gerne! Kontakt